Wie der Kinoabend zur Spionagefalle wurde

Letztes Wochenende habe ich etwas mit meinem PC erlebt, dass ich hier gerne erzählen möchte, damit andere nicht den gleichen Schaden nehmen wie ich. Eigentlich wollte ich am Samstag mit ein paar Freunden etwas unternehmen aber irgendwie konnten wir uns auf nichts Spannendes einigen, so dass ich am Abend zu Hause blieb. Da ich ungern alleine ins Kino gehe (man kommt sich dann immer so vor als habe man gar keine Freunde) dachte ich mir, dass ein Film über meinen PC prima wäre um den Abend ausklingen zu lassen. Ich weiß, dass ich an dem was dann passierte nicht ganz unschuldig war: Ich habe mich dazu verleiten lassen, über dubiose Portale im Internet einen Film als Stream anzuschauen. Mit der richtigen Internetgeschwindigkeit und guter Computerleistung ist das nämlich ziemlich einfach und das Angebot unermesslich.

Ich fand sogar genau den Film, den ich mir sonst im Kino angesehen hätte. Um den Film zu sehen, musste ich meinen Media Player aktualisieren und einen bestimmten Codec installieren. Auch dies ging sehr zügig und der Film startete sofort – der Schnelligkeit des Computers sei Dank. Was ich zu dem Zeitpunkt nicht wusste war, dass die Videodatei mit Malware durchzogen war und ich mir diese beim Abspielen des Films unbemerkt auf den Computer lud. Durch Sicherheitslücken in meinem Media Player konnten Angreifer nun mein System ausspionieren und weitere Überwachungssoftware verbreiten. Ich merkte erst nach dem Ende des Films, dass irgendetwas nicht stimmte und die Leistung des PCs nachgelassen hatte. Einen Virus konnte ich mir nicht erklären, da ich meine Antiviren-Software immer auf dem aktuellen Stand halte.

Panisch habe ich mich durch unterschiedliche Foren gegoogelt und recherchiert ob so ein Problem häufiger auftaucht. Vor allem im Zusammenhang mit Streaming-Websites scheint dies nicht unbekannt zu sein. Erst so erfuhr ich überhaupt, dass Malware-Verbreiter diese Sicherheitslücken nutzen und ich sicherlich Spyware auf dem System habe. Wie gesagt, es war Wochenende, einen PC Notdienst kenne ich nicht und kein Kaufhaus hatte mehr offen, in dem ich mir entsprechende Software hätte kaufen können. Die schädliche Software musste aber schleunigst weg. Nach langer Suche und zahlreichen Foreneinträgen stieß ich auf Spyware Striker von der Firma PC Prima. Das Gute an dem Programm ist, dass es als kostenloser Download bereit steht und man sein System direkt scannen kann. Alle Fehler werden sofort angezeigt. Um diese entfernen zu können, muss man die Vollversion kaufen, was alles online möglich und völlig unproblematisch ist. Unmittelbar nach der Freischaltung konnte ich die Spyware löschen.

Ich bin froh, dass ich trotz all der Aufregung den Computer und so auch mein Wochenende noch retten konnte und nicht bis Montag warten musste, bevor ich zu einem PC Spezialisten hätte gehen können. Zum Glück gibt es im Internet keine Ladenöffnungszeiten und hilfreiche Software ist rund um die Uhr verfügbar. Ich werde mir aber in Zukunft diesen ganzen Stress sparen und mir meine Filme nur noch legal im Kino oder im TV ansehen. Das spart Nerven!

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Eine Antwort zu Wie der Kinoabend zur Spionagefalle wurde

  1. 98% aller Viren lassen sich nicht vollständig entfernen auch wenn dies den anschein hat. Die Dinger sind mittlerweile zu gut Programmiert.
    Da hilft KEINE Software und auch keine Märchen =)

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