Archiv der Kategorie: Malware

Systemwechsel zum Jahreswechsel

PC Scan & SweepÜber Jahre hinweg war ich eingeschworener Mac-User. Im Prinzip bin ich damit groß geworden: Mein erster Rechner war ein alter Macintosh und bei meiner Ausbildung als Grafikdesigner gehörte es einfach zum guten Ton, dass man auf Apple Geräten arbeitet. Die Leistung des Rechners war den langsamen Computern meiner Bekannten einfach überlegen und da ich den Mac zum Arbeiten und nicht zum Spielen hatte, musste ich ihn auch nicht ständig einer Leistungsoptimierung unterziehen um die neuesten Games zu spielen. Ich war mit den Systemressourcen mehr als zufrieden. Umso verwunderlicher ist es, dass ich gerade jetzt auf den PC umsteige. Dabei hat Apple doch längst den Massenmarkt erreicht, ist mit allen Programmen kompatibel und selbst eingefleischte PC-Nutzer wechseln sogar zur Firma mit dem leuchtenden Apfel.

Im kommenden Jahr werde ich meine Selbstständigkeit aufgeben und in einer großen Agentur als Art Director arbeiten. Dort wird am PC gearbeitet und da ich mir eh seit längerem schon ein neues System für den privaten Gebrauch zulegen wollte dachte ich mir, dass es sicherlich sinnvoll wäre schon ein wenig früher mit dem Umsteigen anzufangen damit ich mich an meinem ersten Tag nicht blamiere weil ich Tastenkombinationen für den Mac drücke. Ich arbeite viel mit Tastenkombinationen weil es besonders benutzerfreundlich ist. Nur ist die Kombination für das @-Zeichen auf dem PC dieselbe wie der Shortcut für „Programm beenden“ auf dem Mac. Ich weiß nicht wie oft ich während meiner Umgewöhnungsphase aus Versehen Programme geschlossen habe, nur weil ich irgendwo meine Email-Adresse eintragen wollte.

Mein größtes Problem war es jedoch, sich an die Gefahr vor Viren und Trojanern zu gewöhnen. In der Hinsicht war ich ja am Mac wahrlich verwöhnt. Natürlich habe ich mir am PC direkt Malware eingefangen. Völlig unbemerkt hatte sich die bösartige Software durch eine Sicherheitslücke auf mein System geschlichen. Erst als die Schnelligkeit des Computers deutlich nachließ und auch die Software nicht mehr so wollte wie ich es gewohnt war, ahnte ich etwas. Nur wie sollte ich eine Säuberung des PCs, irgendwo in den Tiefen der Registry, durchführen wenn ich doch keine Ahnung davon habe?

 

Meine Rettung war einer meiner zukünftigen Arbeitskollegen, mit dem ich auch privat befreundet bin. Er empfahl mir das Programm PC Scan & Sweep von pcprima.de, das als kostenloser Download auf der Herstellerseite zur Verfügung steht. Mit nur einem Klick konnte ich einen kostenlosen Scan durchführen und sehen, wo sich schon überall Schadprogramme eingenistet hatten. Aber ebenso schnell waren sie durch die clevere Software auch wieder entfernt! Die gesparte Zeit habe ich dafür verwendet, meine Firewall-Einstellungen zu optimieren und mich mit dem Thema Antivirensoftware auseinanderzusetzen. Jetzt bin ich von der Performance meines PCs begeistert und bereue den Wechsel nicht. Ehrlich gesagt ist der PC sogar das flexiblere System und mit den entsprechenden Programmen in einigen Punkten dem Mac meiner Meinung nach sogar überlegen.

Basteltipps zur Weihnachtszeit

www.pcprima.de christmasWeihnachten steht bald schon wieder vor der Tür und auf den Wunschzetteln befinden sich wieder zahlreiche technischen Produkte, die im Laufe des vergangenen Jahres veraltet sind und für die man gerne Ersatz hätte. Eigentlich wäre es nicht notwendig sich von funktionierenden Elektrogeräten zu trennen aber der innere Wunsch immer auf dem neuesten Stand der Technik zu sein ist oftmals stärker. Dabei kann man den PC prima selbst mit wenigen Handgriffen wieder auf Vordermann bringen und sogar einer Leistungsoptimierung unterziehen. Und da in der Weihnachtszeit eh viel gebastelt wird, ist es ein willkommener Anlass die alte Rechenkiste wieder in Schuss zu bringen. Ehemals langsame Computer können, richtig aufgemöbelt, nicht nur Nerven sondern auch Geld sparen.

Natürlich kommt man um gewisse Einzelkomponenten nicht drum rum: Wenn man eine schnellere Festplatte haben möchte, muss man sich diese vorher kaufen, spart aber wiederum durch den Selbsteinbau Geld gegenüber dem Einbau beim PC Spezialisten. Für die Schnelligkeit des Computers sorgt das Herzstück eines jeden Rechners – der Prozessor. Auch hier lassen sich über das Internet einige Schnäppchen schlagen. Generell kann man beim Surfen im Internet durch das Vergleichen unterschiedlicher Artikel und Angebote bares Geld sparen. Hat man die gesamte Hardware für seinen Traum-PC zusammen, beginnt das Einbauen der Komponenten und das Entfernen überflüssiger Dateien. Sofern man seine vorherige Festplatte weiter nutzt, sollte man darauf achten, korrupte Dateien restlos vom System zu löschen. Diese könnten nämlich später zu einer Beeinträchtigung der Leistung des PCs führen. Spezielle Software zum Aufspüren von Malware oder Trojanern steht im Internet oftmals als kostenloser Download zur Verfügung. Empfehlenswert sind die speziellen Programme von PC Prima aus dem Hause Ascentive, die sich auf die rückstandslose Beseitigung von Spyware und andere bösartiger Software spezialisiert haben. Durch die besonders intuitive Handhabung sind die Programme auch für Laien mit Erfolg einsetzbar und sorgen innerhalb kürzester Zeit für neue Ordnung und alte Geschwindigkeit auf der Festplatte.

Wer auf einen ganz individuellen Stil setzen möchte, kann sich auch im Case-Modding üben. Geschickte Bastler verschönern die sonst langweilig grauen Rechnergehäuse in einzigartige Kunstwerke. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt: Von minimalistisch anmutenden Boxen bis hin zu Bierkisten oder Weinfässchen ist so ziemlich alles als Behausung für die PC-Komponenten denkbar, was nur annähernd vor Staub schützt. Es hat sich eine große Szene um das Case-Modding gebildet, die auf speziellen Conventions ihre außergewöhnlichen Kreationen präsentieren und einen Sieger küren. Wer also in der Weihnachtszeit gerne zur Laubsäge und zum Lötkolben greift, kann nicht nur die Technik runderneuern, sondern dem Rechner auch ein neues zu Hause spendieren. Mit etwas Geschick macht sich der „alte“ neue PC nicht nur unterm Weihnachtsbaum sondern auch im Arbeitszimmer gut. Wir wünschen eine angenehme Vorweihnachtszeit und gutes Gelingen beim Bastelprojekt!

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Scheinheiligkeit

Als IT-Beauftragter unserer Firma bin ich auch im privaten Bereich häufig ein beliebter Ansprechpartner für die vielfältigen Computerprobleme meiner Freunde und Bekannten. Das ist häufig so, wenn man über Fachwissen in einer bestimmten Richtung verfügt. Ich gebe zu, ich frage ja auch gerne meinen Cousin wenn ich wieder Probleme mit meinem Auto habe. Er ist der KFZ-Fachmann in unserer Familie und ich das Computergenie. Zumindest glauben das alle. Ich bringe langsame Computer wieder auf Vordermann damit der PC prima läuft. Viele Freunde wollen die maximale Computerleistung zum kleinsten Preis, kaufen günstig im Internet neue Komponenten und ich darf sie dann einbauen. Eine schnellere Festplatte, mehr Arbeitsspeicher oder sogar ganze Mainboards – nichts was ich nicht schon verlötet und verschraubt hätte. Die ganzen technischen Sachen sind noch einfach. Richtig problematisch wird es erst, wenn es Probleme mit der Software gibt oder die Leistung des Computers aus anderen Gründen nachlässt.

Mein Neffe kam letztens zu mir uns sagte, dass bei ihm die Internetgeschwindigkeit plötzlich so langsam und auch die generelle Schnelligkeit des PCs nicht mehr so hoch sei. Natürlich habe ich nachgehorcht und gefragt welche Programme er zuletzt installiert hat und ob er irgendwelche Sicherheitseinstellungen verändert hat. Meiner Erfahrung nach können so dramatische Leistungseinbußen fast nur durch Viren oder Trojaner verursacht werden. Er hat so getan als wisse er von nichts aber ich habe ihm schon an der Nasenspitze angesehen, dass er sich im Internet auf nicht ganz legalen Seiten rumgetrieben hat. Und als ich dann den Cache und ein paar temporäre Dateien gelöscht habe wusste ich, dass eine manipulierte Website schuld daran war, dass der Rechner so langsam wurde. Mein Neffe wollte wohl eine Internetseite mit Streams von aktuellen Kinofilmen besuchen, hatte sich aber in der Adressleiste vertippt. Dadurch ist er auf eine Seite gelangt die zwar genauso aussah, bei deren Besuch sich aber automatisch im Hintergrund Malware installierte. Man kriegt also gar nicht mit, dass bösartige Software auf dem Computer läuft. Diese Masche ist den Betreibern der Streaming-Seite sogar bekannt. Obwohl sie selber illegale Inhalte verbreiten weisen sie darauf hin, dass es manipulierte Websites gibt, die Besucher bewusst zu täuschen versuchen. Eine unfassbare Scheinheiligkeit, denn selbst auf der offiziellen Seite wird massiv gegen das Urheberrecht verstoßen.

Zum Glück konnte ich die Spyware ziemlich schnell lokalisieren und den Computer meines Neffen davor bewahren vollkommen ausspioniert zu werden. Ich mische mich zwar nicht in die Erziehung ein aber ich habe ihn darauf hingewiesen, dass er sich auf ganz dünnem Eis bewegt wenn er Filme als Stream schaut. Er soll besser ab und an ins Kino gehen als sich bei schlecht abgefilmten Blockbustern die Augen und möglicherweise auch die Zukunft zu verderben. Der Computer ist jedoch wieder flott und vielleicht ist ihm das eine Lehre gewesen.

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Totaler Absturz

www.pcprima.de CrashWie wichtig das regelmäßige und gründliche Sichern von Daten ist, wird einem oft erst dann bewusst, wenn es zu einem Totalausfall des Systems und in dessen Folge zum Absturz der Server kommt. So geschehen vor einigen Tagen in unserem Unternehmen. Plötzlich hatten wir keinen Zugriff mehr auf den Server. Den ganzen Tag hatten wir uns schon gewundert, dass so wenig Emails ankommen. Für gewöhnlich fahre ich Morgens den Rechner hoch und bin erstmal eine Stunde damit beschäftigt Mails zu lesen und zu beantworten. Da wir im Online Marketing tätig sind und mit internationalen Kunden arbeiten, haben wir auf Grund der Zeitverschiebung einen recht hohen Mailverkehr zu ungewöhnlichen Zeiten. Zunächst hatten wir die Firewall in Verdacht. Manchmal sind die Sicherheitseinstellungen zu hoch eingestellt, so dass aus Schutz vor Viren und Trojanern Mails auch bestimmten Ländern geblockt werden. Leider gehört der asiatische Raum zu den größten Versendern von Spam und Malware. Zwar verschicken unserer Kunden keine bösartige Software aber dennoch werden sie aus reiner Vorsicht ab und an geblockt wenn die Einstellungen im Sicherheitssystem zu sensibel eingestellt sind.

Erst gegen Mittag ist uns aufgefallen, dass ein Teil des Servers nicht erreichbar ist. Beim Blick in den Serverraum wurde schnell klar, wo das Problem lag. Zwei Festplatten hatten ihren Geist aufgegeben. Zwar konnten wir diese durch eine schnellere Festplatte ersetzen, doch die Rettung der Daten erwies sich als recht schwierig. Das letzte automatische Update wurde wohl am Wochenende davor durchgeführt. Somit fehlen 7 Tage aktuelle Daten, die jetzt mühsam von der abgestürzten Festplatte geborgen werden müssen. Bei der letzten Optimierung des PCs im Serverraum wurde wohl übersehen, dass das Intervall der automatischen Datensicherung nicht wieder auf die gewünschte Regelmäßigkeit gestellt wurde. Für ein Unternehmen, vor allem für eines was im Bereich Social Media tätig ist, müssen sämtliche Daten regelmäßiger gesichert werden. Unser gesamtes E-Business lag für einige Stunden auf Eis und zur Zeit können wir nur mit temporären Dateien arbeiten.

Bei der ganzen Panik vor Spyware und den Datenschutz im Internet wurde bei unserer IT ganz übersehen, dass auch die Hardware regelmäßige Pflege braucht. Natürlich kann die Säuberung des PCs und der Server einige Zeit in Anspruch nehmen aber bei einem System das 24/7 läuft, muss man diese Mühen einfach auf sich nehmen. Diese Zeit müssen die Kollegen nun in die Datenrettung investieren. Immerhin haben wir eine Software besorgt, mit der die Wiederherstellung verlorener Daten recht benutzerfreundlich möglich sein soll. Aber das Positive ist, dass uns so ein Fehler nicht so schnell wieder passieren wird. Für die Zukunft haben wir uns abgesichert, führen ein doppeltes Backup durch und können selbst versehentlich gelöschte Daten 48 Stunden lang vollkommen problemlos wiederherstellen. Bleibt nur zu hoffen, dass auch die Sicherheitseinstellungen potenziellen Angriffen von außen standhalten.

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Gesucht und gefunden

www.pcprima.de CCCIn den letzten Tagen haben sich die Medien ausgiebig mit dem vermeintlichen Trojaner der Bundesregierung beschäftigt. Der sogenannte Bundestrojaner, der von Chaos Computer Club aufgespürt wurde, soll häufiger zum Einsatz gekommen sein als bisher vermutet. Die dauernde Präsenz von Viren und anderer bösartiger Software hat mich dann doch ein wenig aufgerüttelt, so dass ich meinen Computer mal ausgiebig auf Malware überprüft habe. Nicht, dass ich irgendwie ein Staatsfeind bin und fürchte, dass die Regierung bei mir Spyware installiert hat, eigentlich nur, weil ich beim Surfen im Internet nicht ausschließen kann, nicht auch auf die eine oder andere verseuchte Seite gestoßen zu sein.

Vor einiger Zeit ist mir aufgefallen, dass die Leistung des PCs nicht mehr wie gewohnt war. Die Programme liefen nicht mehr flüssig, stürzten plötzlich ab oder sind gar nicht erst gestartet. Selbst eine Neuinstallation brachte häufig keine Besserung. Auch bei der Internetgeschwindigkeit gab es Probleme. Ich hatte den Eindruck, dass die Leitung ständig irgendwie blockiert war, was ein Zeichen für Überwachungssoftware sein kann, die gerade Daten transferiert. Da man seinen PC ohnehin regelmäßig pflegen muss um die Computerleistung möglichst hoch zu halten und dies schon etwas länger überfällig war, habe ich mir am vergangenen Wochenende ordentlich Zeit genommen.

Zunächst habe ich manuell den Cache meines Browsers geleert, damit dort alle temporären Dateien und Cookies nicht weiter kostbaren Speicherplatz in Anspruch nehmen. Leider entfernt man in den seltensten Fällen wirklich alle Daten restlos, so dass sich in der Registry und an sonstigen versteckten Orten noch immer Reste finden lassen. Ein Freund hatte mir für solche Fälle die Software PC SpeedScan Pro von PC Prima empfohlen. Die Softwareschmiede Ascentive hat damit ein besonders leicht und benutzerfreundlich zu bedienendes Programm entwickelt, mit dem man sämtliche Verschmutzungen auf seinem Computer per Mausklick entfernen kann. Das Programm steht kostenlos zum Download auf der Herstellerseite bereit und ist nach dem Runterladen direkt startklar. Es scannt das ganze System bis in den hintersten Winkel und zeigt einem sehr übersichtlich sämtliche Bedrohungen an. Möchte man diese entfernen, muss man sich die Vollversion freischalten, was eine einmalige Gebühr kostet. Das ist aber sehr gut investiertes Geld, denn alle aufgespürten Verunreinigungen werden restlos eliminiert. Im Vergleich zu teurer Antivirensoftware, die permanent im Hintergrund mitlaufen und regelmäßig kostenpflichtig aktualisiert werden muss, ist das Programm von pcprima.de ein richtiges Schnäppchen.

Nach der großen Säuberungsaktion läuft mein Rechner wieder wie eine Eins. Und da alles schneller ging als erwartet, hatte ich den Rest des Wochenendes endlich mal wieder Zeit in aller Ruhe ausgiebig zu Zocken. Ich dachte immer, dass ich dazu meinen PC beschleunigen muss aber eine einfache und professionelle Reinigung hat es auch getan. Ich kann die Software bedenkenlos weiterempfehlen – auch wenn man keinen Bundestrojaner auf seinem Computer hat.

Mitgehangen, mitgefangen

PCPrima.de mitgehangen legosDass der Computer zahlreiche Neuerungen am Arbeitsplatz mit sich bringt, ist nicht ungewöhnlich. Doch manchmal ist es merkwürdig zu sehen, in welche Bereiche des Berufsalltags der PC und allen voran das Internet seinen unmittelbaren Einfluss findet. Bei uns in der Firma wurde vor einigen Tagen ein Kollege fristlos gekündigt. Er hatte über einen Trojaner gezielt bösartige Software auf den Firmenserver geschleust um so mit Hilfe von Spyware an sensible Daten zu gelangen. Die Überwachungssoftware hat gezielt Kundendaten abgefangen und automatisch über das Internet weitergeleitet. Dieser Angriff von Innen fiel erst auf, als die Server einer Leistungsoptimierung unterzogen werden sollten. Man hatte festgestellt, dass die gewohnte Internetgeschwindigkeit nachgelassen hatte und auch die Schnelligkeit des Computers einiger Kollegen ungewöhnlich niedrig war.

Natürlich ist das ein massiver Eingriff in Firmengeheimnisse und ein triftiger Grund für eine fristlose Entlassung. Sämtliche Kollegen waren sehr überrascht von der Situation denn niemand hatte den ehemaligen Kollegen für einen Wirtschaftsspion gehalten, der sich mit Hilfe von Malware wichtige Informationen beschafft hat. Da arbeitet man über Jahre hinweg gemeinsam an Projekten und kennt doch nur einen kleinen Teil der Kollegen. Zum Teil waren einige Mitarbeiter sehr gut mit ihm befreundet und haben sich auch hin und wieder privat getroffen um etwas gemeinsam zu unternehmen. In solchen Fällen ist es umso schwieriger, Berufliches und Privates zu trennen. Auf Grund der hohen kriminellen Energie wurde allen Mitarbeitern nahegelegt, den Kontakt abzubrechen. Da aber Social Media ein nicht unwichtiger Teil unser Firmenkommunikation ist und wir allein von Berufswegen in Sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook aktiv sind, war nicht ganz klar wie wir nun mit dem Ex-Kollegen umzugehen haben. Die Firma hat eine Policy ausgesprochen, dass wir auch virtuelle Freundschaften beenden sollen. Eine Kollegin sah darin jedoch einen Eingriff in ihre Privatsphäre. In ihren Augen soll es ihr selbst überlassen sein mit wem sie befreundet ist, vor allem weil eine Freundschaft bei Facebook auch nicht zwangsläufig mit einer engen Bindung zu tun hat.

Die Geschäftsführung sah in der Verweigerung der Kollegin einen Grund zur Abmahnung. Durch ihr Verhalten sei der Betriebsfrieden gestört worden und man warf ihr indirekt vor, sich mit einem Kriminellen zu solidarisieren. Getreu dem Motto: mitgehangen, mitgefangen. Dabei war sie weder in kriminelle Machenschaften verwickelt, noch war sie Mitwisserin. Die Firma wollte jedoch ein Exampel statuieren. Intern gab es im Anschluss ein Briefing in dem dargelegt wurde, dass man bitte generell Kontakte zu Kollegen über Social Media meiden möge. Es gehört jetzt zur Firmen-Policy, dass man virtuell nicht mit seinen Kollegen befreundet sein darf.

Ich sehe mich dadurch sehr in meiner persönlichen Entscheidungsfreiheit eingeschränkt. Man sieht jetzt erst, zu welchen Problemen und Zwickmühlen eine solche Vernetzung führen kann, die doch eigentlich nur praktisch und benutzerfreundlich sein sollte.

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Hartnäckiger Feind

pcprima.deBei Flecken und anderen Verschmutzungen kann man immer seine Großmutter fragen und schon hat man schnell ein ungewöhnliches, aber häufig sehr wirksames Hausmittel zur Hand, um die Flecken oder sonstigen Missgeschicke schnell zu beseitigen. Manchmal wären ein paar einfache Hausfrauentipps auch für meinen PC prima. Immer wieder stoße ich beim Surfen im Internet auf offenbar nicht ganz vertrauenswürdige Seiten. Ab und an lasse ich mich von kostenlosen Downloads verführen und anschließend wundere ich mich, wieso die Leistung des Computers plötzlich so gering ist oder die Internetgeschwindigkeit plötzlich nicht mehr so viel hergibt. Schnell ist es passiert und man hat sich unbemerkt, oftmals mit Hilfe von Trojanern, Malware auf dem Rechner installiert, die dann im Hintergrund den eigenen PC nach sensiblen Daten durchforstet oder, je nach Programmierung der bösartigen Software, einfach nur sinnlosen Schaden anrichtet. Und es verhält sich eben wie ein hartnäckiger Fleck: Schnell ist die Verschmutzung da und nur sehr mühsam und mit dem richtigen Mittel wird man sie wieder los.

Ähnlich wie bei Putzmitteln gibt es auch die unterschiedlichsten Möglichkeiten und Spezialmittel, um die jeweiligen überflüssigen Dateien auf dem PC zu entfernen. Wenigstens muss man nicht zwischen „Bio“ oder „Chemie“ wählen, sondern geht direkt zum Cyberkrieg über. Digitale Verseuchungen werden auch digital bekämpft! Da sich Spyware oder ähnliche Schadsoftware gerne versteckt und auch immer wieder aufs Neue in die Registry hackt, muss man den genauen Pfad der Datei herausfinden.

Ascentive bietet die Möglichkeit, über kostenlose Scans des Systems nicht nur die Art und Anzahl der Bedrohungen rauszufinden, sondern auch deren genaue Position. Auf diese Weise ist es Möglich, das Übel direkt an der Wurzel zu packen und dauerhaft zu beseitigen. Da man zwangsläufig im Laufe der Zeit auf Viren oder ähnliches stößt, auch wenn Antivirenprogramme einen davor schützen sollten, ist es ratsam den eigenen Computer regelmäßig zu überprüfen und zu säubern, um so die gewohnte Schnelligkeit des PCs beizubehalten.

Durch eine kontinuierliche Säuberung des PCs wird die Lebensdauer des Computers deutlich erhöht. Zwar sind einige Komponenten durch den ständigen Entwicklungsfortschritt nach kurzer Zeit bereits technisch überholt, dennoch lässt es sich mit einem gut gewarteten Computer lange Zeit sehr gut arbeiten. Wer auf Grund hoher Anforderungen an Programme und Ressourcen auf Technik auf dem immer aktuellsten Niveau angewiesen ist, muss seinen Rechner aufrüsten. Doch eine schnellere Festplatte ist auch dann unnütz, wenn der gesamte Rechner durch versteckte Fehler im System, häufig verursacht durch Malware, ausgebremst wird.

Mit entsprechenden Säuberungsprogrammen ist es wie mit den Hausmitteln von der Großmutter: Man versteht nicht wie sie funktionieren, doch die Wirkung ist enorm. Und in jedem Fall sind sie sehr benutzerfreundlich in der Anwendung. Keine komplizierten Aktionen, oftmals reicht ein Handgriff – und bei der Säuberung des PCs nur ein Mausklick – und alles ist wieder im Reinen.

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Zu lasch, zu streng

pcprima.deAls Art Director in einer mittelständischen Agentur für Kommunikationsdesign habe ich regelmäßig Kontakt zu Kunden aus aller Welt. Der Großteil der Korrespondenz findet natürlich per Email statt. Ich kann mich aber auch noch an Zeiten erinnern, in denen das Internet noch nicht so verbreitet oder nicht überall eine so hohe Internetgeschwindigkeit verfügbar war. Das hat den Datenversand deutlich erschwert. Vor allem in unserer Branche ist der technische Fortschritt wichtig und man muss immer up to date sein um den Anschluss nicht zu verlieren. Der Computer erleichtert uns die Arbeit sehr und eigentlich funktioniert auch die Korrespondenz über den PC prima. Wären da nicht die lästigen Verseuchungen durch Viren oder Trojaner. Jedes Jahr wird es mehr. Anfangs haben wir unsere Systeme noch selbst gepflegt, mittlerweile haben wir einen Kundenservice, der bei Problemen rund um die Uhr zur Verfügung steht. Wir sind auf unsere wichtigen Daten angewiesen und können uns nicht erlauben, dass vertrauliche Inhalte mit Hilfe von Spyware irgendwie nach Außen getragen werden.

Wir haben uns extra eine Überwachungssoftware installieren lassen, die ungewöhnliche Datentransfers meldet, so dass wir überprüfen können ob alles mit rechten Dingen zugeht oder bösartige Software im Spiel ist. Da wir unseren Kunden wichtige Datenpakete als kostenlose Downloads anbieten, kommt es schonmal vor, dass auf Grund der Zeitverschiebung hoher Traffic zu ungewöhnlichen Uhrzeiten aufkommt. Durch Cookies weiß unser System jedoch, dass es sich um Kunden von uns handelt und schlägt in diesem Fall keinen Alarm. Größere Schwierigkeiten hatten wir jedoch mit Emails. So ziemlich jede Spamwelle erreicht auch unsere Agentur und morgens ist man immer erst eine halbe Stunden damit beschäftigt, wichtige Emails aus diesem ganzen Wust von überflüssigen Dateien rauszufischen. Ein spezielles Programm sollte uns dabei Abhilfe verschaffen und die Arbeit erleichtern. Leider waren die Voreinstellungen so lasch, dass noch immer ein Großteil der Spam-Mails im Postfach landete. Eine Leistungsoptimierung der Software hatte zur Folge, dass der Filter zu streng war und sämtliche Mails aus Asien geblockt hat. Der asiatische Raum scheint ein großer Versender dieser Mails zu sein. Da wir auch zahlreiche Kunden aus Asien haben, für die wir Suchmaschinenoptimierung (SEO) für den europäischen Markt betreiben, wurden auch deren Emails geblockt. Das hatte zur Folge, dass wir wichtige Briefings nicht erhalten haben, von denen wir später erst per Telefon erfuhren.

Mittlerweile sind wir recht zufrieden mit unseren Sicherheitsvorkehrungen. Auch wenn hin und wieder korrupte Dateien auftauchen, der Großteil der bösartigen oder unsinnigen Mails landet direkt im Müll. Machmal hilft die Optimierung des PCs schon aus um deutlich effektiver arbeiten zu können. Und ohne die Möglichkeit des Internets könnten wir nicht mit so vielen internationalen Kunden zusammenarbeiten. Der einzige Nachteil ist, dass ich jetzt nicht zu einem Meeting nach Tokio fliegen kann, sondern mich im Konferenzraum via Videotelefonie mit unseren Partnern in Japan unterhalte. Da wäre mir ehrlich gesagt die Reise lieber…

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Das Spiel mit der Angst

Erst kürzlich wurde im Fernsehen ein Bericht ausgestrahlt, in dem die perfiden Methoden der Abmahnanwälte enttarnt wurden. Um gegen Urheberrechtsverletzungen vorzugehen, verschicken unseriöse Anwälte gezielt Schreiben an Senioren oder andere Personen, die aus Angst vor Strafe den angeforderten Betrag begleichen. So wurde einer 80jährigen Dame vorgeworfen, dass sie aktuelle Popmusik aus dem Internet heruntergeladen habe. Nachweißlich besaß die Oma keinen PC und auch keinen Internetanschluss, wodurch das Surfen im Internet und auch das Runterladen von Musik oder Software unmöglich ist. Dennoch wollte der Anwalt Ansprüche wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen geltend machen. Zum Glück war die Frau skeptisch und hat die Zahlung verwehrt. Die Dunkelziffer derer die tatsächlich zahlen ist jedoch groß genug, dass sich der massenhafte Versand von Mahnungen für die Anwälte durchaus rechnet. Dabei kann man auch unbemerkt Urheberrechte verletzen.

Vor kurzem wurde mein PC mit Malware infiziert. Ein Trojaner hatte die schädliche Software unbemerkt auf meinem System installiert und der Computer wurde mit zahlreichen Computern weltweit zu einem Bot-Netzwerk zusammengeschlossen. Was genau über dieses Netzwerk getrieben wurde, lässt sich nicht nachvollziehen. Es ist jedoch gut möglich, dass über meinen PC Viren oder korrupte Dateien verschickt wurden. Ich habe lediglich gemerkt, dass die Schnelligkeit des Computers nachgelassen hatte und auch die Internetgeschwindigkeit ungewohnt langsam war. Ein Indiz dafür, dass große Datenmengen versendet wurden. Eine gründliche Säuberung des PCs brachte dann tatsächlich zum Vorschein, was ich bereits befürchtet hatte: Ein Infektion mit Malware! Mit einem speziellen Registry Cleaner konnte ich das hartnäckige Programm letztlich entfernen. Ich kann nur hoffen, dass mein PC in der Zwischenzeit nicht allzu viele Computernutzer mit überflüssigen Dateien bombardiert hat.

Gestern hatte ich eine Email in meinem Postfach, die mich kurzzeitig schwer Schlucken ließ. Der Betreff lautete „Ermittlungsverfahren bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart“. Dem Verlauf des Schreibens konnte ich jedoch entnehmen, dass es sich um ein fingiertes Anwaltsschreiben handelte welches darauf abzielte, dass man einen bestimmten Betrag über einen Bezahlservice im Internet überweist. Das Schreiben war voller Rechtschreibfehler, vor allem wurden im gesamten Text keine Umlaute verwendet. Dem Adressaten, in diesem Fall mir, bot man an, sich außergerichtlich zu einigen „um weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und anderen offiziellen Unannehmlichkeiten wie Hausdurchsuchungen und Gerichtsterminen aus dem Weg zu gehen“. Jeder müsste bei dieser Formulierung bereits hellhörig werden. Zum einen werden offizielle Schreiben niemals per Email versandt, zum anderen würde niemals ein so unseriöses Zahlungsverfahren angeboten. Wahrscheinlich ist es zusätzlich eine Phishing-Attacke, über die persönliche Bankinformationen ausspioniert werden. Man kann sicher sein, dass bei diesem Unternehmen der Datenschutz im Internet gänzlich unbekannt ist. Aber auch hier wird gezielt mit der Angst gespielt. Wahrscheinlich haben einige Empfänger dieser Email tatsächlich den angeforderten Betrag gezahlt und somit haben die Absender ihr Ziel erreicht – auch ohne bösartige Software.

Unruhe im Netz

Anfang des Jahres war ich für ein Austauschsemester in Ägypten und habe dort den politischen Umbruch live miterlebet und bin sogar selbst mit meinen Kommilitonen auf die Straße gezogen. Weil sich die jungen Menschen über Soziale Netzwerke wie Twitter verabredet und ausgetauscht haben, war schnell von der Facebook Revolution die Rede. Natürlich hat diese Art der Kommunikation die ganze Sache beschleunigt aber die Reaktion der Ägypter war längst überfällig. Ich habe dort erstmals erfahren, welche Macht das Internet haben kann und wie befreiend es sein kann, wenn man sich dort austauschen und mit Gleichgesinnten treffen kann. Während dieser Zeit habe ich auch mit dem Bloggen begonnen um meine Eindrücke zu schildern. Auf diese Art, und auch über mein Facebook-Profil, konnte ich meine Freunde und Familie auf dem Laufenden halten und ihnen mitteilen, dass es mir gut geht. Für mich gehört der Bereich Social Media seitdem zum wichtigsten Bestandteil meines täglichen Lebens. Umso erschütterter war ich als ich hörte, dass eine internationale Hackervereinigung medienwirksam ihre Macht demonstrieren und Facebook lahmlegen will.

Was es bedeutet, mit Hilfe von Überwachungssoftware ausspioniert zu werden, musste ich in Ägypten am eigenen Leib erfahren. Mir wurde unbemerkt Spyware auf meinem PC installiert mit Hilfe derer man versuchte, Informationen über mögliche Aktivitäten herauszufinden. Ich war natürlich nicht als einziger Opfer dieser Malware aber es hat mir schon zu Denken gegeben so unter Generalverdacht zu stehen. Die Hacker wollen jetzt also das populärste Soziale Netzwerk mit Viren und Trojanern angreifen, um ihre Macht zu demonstrieren und ihre Ziele durchzusetzen. Manche Ideen sind zwar ganz sinnvoll, so wie der Datenschutz im Internet in etwa, andere aber utopisch. Das Netz darf keine Freihandelszone werden, in dem gegen Copyrights und Lizenzrechte verstoßen wird. Natürlich muss nicht jeder kleinste Verstoß mit der gesamten Härte des Gesetzes geahndet werden, doch sollten auch Rechte von Unternehmen gewahrt werden.

Experten wie auch Hacker sind skeptisch, dass ein Angriff überhaupt funktionieren könnte. Ein Ziel wurde jedoch erreicht: Medienpräsenz. Die Hacker sind in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Jeden Tag gibt es Neuigkeiten darüber, in welche Systeme Cyberkriminelle bereits vorgedrungen sind. Bei mehr als 700 Millionen Mitgliedern bei Facebook wäre es natürlich ein riesen Coup für die Gruppe. Dennoch bin ich der Meinung, dass dieses Netzwerk nicht Schuld an den Missständen auf der Welt ist und sogar dazu beitragen kann, dass sich etwas ändert. Dies habe ich in Ägypten selbst gespürt und hoffe, dass es auch in Zukunft so bleibt. Die Hacker sollten sich lieber auf die Suche nach wirklichen Kriminellen machen und gerne auch Daten über Steuersünder sammeln. Diese richten nämlich einen viel größeren Schaden an, für die jeder Bürger geradestehen muss. Man könnte auf diese Art das Image der Hacker aufpolieren und all die in Bedrängnis bringen, die es wirklich verdient haben.