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Verflixte Videos

www.pcprima.de youtube loadingLetztes Wochenende wollte mein Bruder, dass ich seinen langsamen Computer mal wieder flott mache, so dass er noch lange damit arbeiten kann. Er möchte sich gerade keinen neuen Rechner kaufen, sondern lediglich die alte Computerleistung wieder hergestellt haben und temporäre Dateien von seinem PC entfernen. Da er leider sehr wenig Ahnung von Technik und geradezu zwei linke Hände hat, musste ich wieder herhalten. Ich kenne mich am PC prima aus und tue ihm gern den Gefallen. Ist auch ab und an ganz nett sich bei Pizza und Bier mit dem Bruder zu treffen und nebenbei einfach am Computer zu schrauben. Ich habe ihn länger nicht gesehen und seitdem wir beide Familie haben sind solche Treffen immer seltener geworden.

Ich weiß, dass mein Bruder den PC hauptsächlich fürs Surfen im Internet benutzt. Schon häufiger musste ich ihm mit meinem Rat zur Seite stehen wenn er sich wieder Viren oder Trojaner eingefangen hatte und sich nicht sicher war, wie er diese wieder los wird. Eigentlich dachte ich, dass er aus seiner Leichtsinnigkeit gelernt hat aber als ich seinen PC startete, fiel mir direkt die mangelnde Leistung des Computers auf. Er brauchte nicht nur ewig zum Hochfahren, ich benötigte sogar drei Anläufe dafür. Immer wieder stürzte irgendwas ab oder es wurden ungültige Verknüpfungen in der Registry diagnostiziert, die zu Fehlermeldungen führten. Eine intensivere Betrachtung des Systems schaffte Klarheit: Es hatte sich bösartige Software in wichtige Dienstprogramme eingeschlichen, diese außer Gefecht gesetzt und somit die Leistung des PCs ordentlich nach unten gezogen.

Den Ursprung der Malware habe ich auch schnell herausgefunden: Mein Bruder ist absoluter Fan von amerikanischen Serien. Er kann es nicht erwarten bis diese auf DVD erscheinen und guckt sich daher die aktuellsten Episoden immer direkt als Streams auf diversen Portalen an. Natürlich sind die Videos dort in den seltensten Fällen legal gehostet und in so einer Grauzone tummeln sich auch viele Kriminelle. Einige Videos waren wohl mit irgendwelcher Software verseucht, so dass neben des Films im selben Datenstrom auch unbemerkt korrupte Dateien übermittelt wurden. Die Säuberung des PCs hat einige Zeit in Anspruch genommen aber irgendwann habe ich es geschafft, die alte Kiste wieder auf ihr gewohntes Leistungsniveau zu bringen.

Ich habe meinem Bruder ins Gewissen geredet, die Serien lieber auf seriösen Plattformen zu sehen oder von dort auf den PC zu laden. Das kosten vielleicht ein paar Dollar aber dafür wird er keine Probleme mehr mit Malware haben. Dafür habe ich ihm extra eine schnellere Festplatte eingebaut auf der genug Speicherplatz für all seine Lieblingsserien in HD-Qualittät ist! Jetzt sind die Dinger noch recht günstig. Das wird sich aber wohl bald ändern da wegen der Überschwemmung in Thailand zahlreiche Fabriken und Zulieferbetriebe Schwierigkeiten haben den Bedarf zu decken.

Scheinheiligkeit

Als IT-Beauftragter unserer Firma bin ich auch im privaten Bereich häufig ein beliebter Ansprechpartner für die vielfältigen Computerprobleme meiner Freunde und Bekannten. Das ist häufig so, wenn man über Fachwissen in einer bestimmten Richtung verfügt. Ich gebe zu, ich frage ja auch gerne meinen Cousin wenn ich wieder Probleme mit meinem Auto habe. Er ist der KFZ-Fachmann in unserer Familie und ich das Computergenie. Zumindest glauben das alle. Ich bringe langsame Computer wieder auf Vordermann damit der PC prima läuft. Viele Freunde wollen die maximale Computerleistung zum kleinsten Preis, kaufen günstig im Internet neue Komponenten und ich darf sie dann einbauen. Eine schnellere Festplatte, mehr Arbeitsspeicher oder sogar ganze Mainboards – nichts was ich nicht schon verlötet und verschraubt hätte. Die ganzen technischen Sachen sind noch einfach. Richtig problematisch wird es erst, wenn es Probleme mit der Software gibt oder die Leistung des Computers aus anderen Gründen nachlässt.

Mein Neffe kam letztens zu mir uns sagte, dass bei ihm die Internetgeschwindigkeit plötzlich so langsam und auch die generelle Schnelligkeit des PCs nicht mehr so hoch sei. Natürlich habe ich nachgehorcht und gefragt welche Programme er zuletzt installiert hat und ob er irgendwelche Sicherheitseinstellungen verändert hat. Meiner Erfahrung nach können so dramatische Leistungseinbußen fast nur durch Viren oder Trojaner verursacht werden. Er hat so getan als wisse er von nichts aber ich habe ihm schon an der Nasenspitze angesehen, dass er sich im Internet auf nicht ganz legalen Seiten rumgetrieben hat. Und als ich dann den Cache und ein paar temporäre Dateien gelöscht habe wusste ich, dass eine manipulierte Website schuld daran war, dass der Rechner so langsam wurde. Mein Neffe wollte wohl eine Internetseite mit Streams von aktuellen Kinofilmen besuchen, hatte sich aber in der Adressleiste vertippt. Dadurch ist er auf eine Seite gelangt die zwar genauso aussah, bei deren Besuch sich aber automatisch im Hintergrund Malware installierte. Man kriegt also gar nicht mit, dass bösartige Software auf dem Computer läuft. Diese Masche ist den Betreibern der Streaming-Seite sogar bekannt. Obwohl sie selber illegale Inhalte verbreiten weisen sie darauf hin, dass es manipulierte Websites gibt, die Besucher bewusst zu täuschen versuchen. Eine unfassbare Scheinheiligkeit, denn selbst auf der offiziellen Seite wird massiv gegen das Urheberrecht verstoßen.

Zum Glück konnte ich die Spyware ziemlich schnell lokalisieren und den Computer meines Neffen davor bewahren vollkommen ausspioniert zu werden. Ich mische mich zwar nicht in die Erziehung ein aber ich habe ihn darauf hingewiesen, dass er sich auf ganz dünnem Eis bewegt wenn er Filme als Stream schaut. Er soll besser ab und an ins Kino gehen als sich bei schlecht abgefilmten Blockbustern die Augen und möglicherweise auch die Zukunft zu verderben. Der Computer ist jedoch wieder flott und vielleicht ist ihm das eine Lehre gewesen.

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Totaler Absturz

www.pcprima.de CrashWie wichtig das regelmäßige und gründliche Sichern von Daten ist, wird einem oft erst dann bewusst, wenn es zu einem Totalausfall des Systems und in dessen Folge zum Absturz der Server kommt. So geschehen vor einigen Tagen in unserem Unternehmen. Plötzlich hatten wir keinen Zugriff mehr auf den Server. Den ganzen Tag hatten wir uns schon gewundert, dass so wenig Emails ankommen. Für gewöhnlich fahre ich Morgens den Rechner hoch und bin erstmal eine Stunde damit beschäftigt Mails zu lesen und zu beantworten. Da wir im Online Marketing tätig sind und mit internationalen Kunden arbeiten, haben wir auf Grund der Zeitverschiebung einen recht hohen Mailverkehr zu ungewöhnlichen Zeiten. Zunächst hatten wir die Firewall in Verdacht. Manchmal sind die Sicherheitseinstellungen zu hoch eingestellt, so dass aus Schutz vor Viren und Trojanern Mails auch bestimmten Ländern geblockt werden. Leider gehört der asiatische Raum zu den größten Versendern von Spam und Malware. Zwar verschicken unserer Kunden keine bösartige Software aber dennoch werden sie aus reiner Vorsicht ab und an geblockt wenn die Einstellungen im Sicherheitssystem zu sensibel eingestellt sind.

Erst gegen Mittag ist uns aufgefallen, dass ein Teil des Servers nicht erreichbar ist. Beim Blick in den Serverraum wurde schnell klar, wo das Problem lag. Zwei Festplatten hatten ihren Geist aufgegeben. Zwar konnten wir diese durch eine schnellere Festplatte ersetzen, doch die Rettung der Daten erwies sich als recht schwierig. Das letzte automatische Update wurde wohl am Wochenende davor durchgeführt. Somit fehlen 7 Tage aktuelle Daten, die jetzt mühsam von der abgestürzten Festplatte geborgen werden müssen. Bei der letzten Optimierung des PCs im Serverraum wurde wohl übersehen, dass das Intervall der automatischen Datensicherung nicht wieder auf die gewünschte Regelmäßigkeit gestellt wurde. Für ein Unternehmen, vor allem für eines was im Bereich Social Media tätig ist, müssen sämtliche Daten regelmäßiger gesichert werden. Unser gesamtes E-Business lag für einige Stunden auf Eis und zur Zeit können wir nur mit temporären Dateien arbeiten.

Bei der ganzen Panik vor Spyware und den Datenschutz im Internet wurde bei unserer IT ganz übersehen, dass auch die Hardware regelmäßige Pflege braucht. Natürlich kann die Säuberung des PCs und der Server einige Zeit in Anspruch nehmen aber bei einem System das 24/7 läuft, muss man diese Mühen einfach auf sich nehmen. Diese Zeit müssen die Kollegen nun in die Datenrettung investieren. Immerhin haben wir eine Software besorgt, mit der die Wiederherstellung verlorener Daten recht benutzerfreundlich möglich sein soll. Aber das Positive ist, dass uns so ein Fehler nicht so schnell wieder passieren wird. Für die Zukunft haben wir uns abgesichert, führen ein doppeltes Backup durch und können selbst versehentlich gelöschte Daten 48 Stunden lang vollkommen problemlos wiederherstellen. Bleibt nur zu hoffen, dass auch die Sicherheitseinstellungen potenziellen Angriffen von außen standhalten.

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Basteln gegen die Wegwerfgesellschaft

PCPrima.de 386dxEs scheint, als seien sämtliche Produkte, vor allem technische Artikel, heutzutage absichtlich so konstruiert, dass man sie bei einem Defekt direkt wegwirft. Oftmals ist eine Neuanschaffung sogar günstiger als eine Reparatur. Dabei kann man seinen PC prima selbst reparieren oder aufrüsten. Vor allem in Hinblick auf die Rohstoffknappheit und teure Metalle, die zum Beispiel in Platinen verbaut sind, macht es Sinn selbst Hand anzulegen und so langsame Computer wieder auf Vordermann zu bringen.

Ich habe schon als Kind gerne am PC geschraubt und durch Übertakten des Prozessors die Schnelligkeit des Computers erhöht. Heute rüste ich als Hobby alte, ausgediente Computer auf und gebe sie an Personen und Einrichtungen weiter, die sich nicht die neueste Technik leisten können. Probleme habe ich manchmal mit der Festplatte. Ich kann nicht immer eine neue, schnellere Festplatte einbauen und versuche daher so gut es geht überflüssige Dateien zu entfernen und den Datenträger in seinen Urzustand zu bringen.

Vor allem Rechner von Privatpersonen sind häufig mit Viren und Trojanern infiziert, die man sich unbemerkt beim Surfen im Internet eingefangen hat. Ich hatte bereits Computer, auf denen Spyware und Key-Logger installiert waren. Der Vorbesitzer wurde offenbar über lange Zeit mit Hilfe dieser Überwachungssoftware gezielt ausspioniert. Oft ist die bösartige Software so tief in der Registry verankert, dass keine andere Möglichkeit bleibt, als die gesamte Festplatte neu zu formatieren. Ärgerlich ist dabei, dass die gesamte Software dadurch verloren geht. Vor allem Betriebssysteme sind in der Regel kostenintensive Lizenzprodukte. Für die reparierten Computer verwende ich deshalb ausnahmslos Programme, die als kostenlose Downloads im Internet verfügbar sind.

Soziale Einrichtungen und Schulen freuen sich über die Computerspenden und ich kann meinem Hobby nachgehen. Vor allem bin ich froh darüber, einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, denn Nachhaltigkeit ist leider noch immer nicht selbstverständlich. Bereits häufig haben Organisationen von Jugendtreffs bei mir angefragt, ob ich nicht Seminare geben und den Kindern zeigen möchte, wie man an seinem eigenen Computer rumschraubt und so die Leistung des PCs wiederherstellen kann. Leider fehlt mir dazu die Zeit. Da ich Berufstätig bin, kann ich nur recht unregelmäßig nach meinem Feierabend in den Hobbykeller und an den alten PCs arbeiten. Feste Termine für Lehrgänge lassen sich da leider nicht unterbringen. Dabei fände ich es sehr wichtig vor allem schon den Kids früh beizubringen, dass man nicht immer alles neu kaufen muss. Ich habe den Eindruck, dass diese aktuelle Wegwerf-Mentalität an die kommende Generation weitergegeben wird. Wenn sich nicht bald etwas in den Köpfen der MEnschen ändert, werden wir förmlich in unserem eigenen Elektroschrott ersticken, der mühsam und unter größter Gefährdung der Gesundheit in Dritte Welt Ländern aufbereitet wird. Spätestens wenn ich Rentner bin werde ich meine Zeit in soziale Projekte investieren.

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Mitgehangen, mitgefangen

PCPrima.de mitgehangen legosDass der Computer zahlreiche Neuerungen am Arbeitsplatz mit sich bringt, ist nicht ungewöhnlich. Doch manchmal ist es merkwürdig zu sehen, in welche Bereiche des Berufsalltags der PC und allen voran das Internet seinen unmittelbaren Einfluss findet. Bei uns in der Firma wurde vor einigen Tagen ein Kollege fristlos gekündigt. Er hatte über einen Trojaner gezielt bösartige Software auf den Firmenserver geschleust um so mit Hilfe von Spyware an sensible Daten zu gelangen. Die Überwachungssoftware hat gezielt Kundendaten abgefangen und automatisch über das Internet weitergeleitet. Dieser Angriff von Innen fiel erst auf, als die Server einer Leistungsoptimierung unterzogen werden sollten. Man hatte festgestellt, dass die gewohnte Internetgeschwindigkeit nachgelassen hatte und auch die Schnelligkeit des Computers einiger Kollegen ungewöhnlich niedrig war.

Natürlich ist das ein massiver Eingriff in Firmengeheimnisse und ein triftiger Grund für eine fristlose Entlassung. Sämtliche Kollegen waren sehr überrascht von der Situation denn niemand hatte den ehemaligen Kollegen für einen Wirtschaftsspion gehalten, der sich mit Hilfe von Malware wichtige Informationen beschafft hat. Da arbeitet man über Jahre hinweg gemeinsam an Projekten und kennt doch nur einen kleinen Teil der Kollegen. Zum Teil waren einige Mitarbeiter sehr gut mit ihm befreundet und haben sich auch hin und wieder privat getroffen um etwas gemeinsam zu unternehmen. In solchen Fällen ist es umso schwieriger, Berufliches und Privates zu trennen. Auf Grund der hohen kriminellen Energie wurde allen Mitarbeitern nahegelegt, den Kontakt abzubrechen. Da aber Social Media ein nicht unwichtiger Teil unser Firmenkommunikation ist und wir allein von Berufswegen in Sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook aktiv sind, war nicht ganz klar wie wir nun mit dem Ex-Kollegen umzugehen haben. Die Firma hat eine Policy ausgesprochen, dass wir auch virtuelle Freundschaften beenden sollen. Eine Kollegin sah darin jedoch einen Eingriff in ihre Privatsphäre. In ihren Augen soll es ihr selbst überlassen sein mit wem sie befreundet ist, vor allem weil eine Freundschaft bei Facebook auch nicht zwangsläufig mit einer engen Bindung zu tun hat.

Die Geschäftsführung sah in der Verweigerung der Kollegin einen Grund zur Abmahnung. Durch ihr Verhalten sei der Betriebsfrieden gestört worden und man warf ihr indirekt vor, sich mit einem Kriminellen zu solidarisieren. Getreu dem Motto: mitgehangen, mitgefangen. Dabei war sie weder in kriminelle Machenschaften verwickelt, noch war sie Mitwisserin. Die Firma wollte jedoch ein Exampel statuieren. Intern gab es im Anschluss ein Briefing in dem dargelegt wurde, dass man bitte generell Kontakte zu Kollegen über Social Media meiden möge. Es gehört jetzt zur Firmen-Policy, dass man virtuell nicht mit seinen Kollegen befreundet sein darf.

Ich sehe mich dadurch sehr in meiner persönlichen Entscheidungsfreiheit eingeschränkt. Man sieht jetzt erst, zu welchen Problemen und Zwickmühlen eine solche Vernetzung führen kann, die doch eigentlich nur praktisch und benutzerfreundlich sein sollte.

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Netter Versuch

Sowohl im Berufs- als auch im Privatleben ist der Computer nicht mehr aus meinem Alltag wegzudenken. Das Internet hat sich zu meiner Informationsquelle Nummer 1 entwickelt und ich ziehe den Blick auf den Bildschirm selbst der Tageszeitung am Frühstückstisch vor. Printmedien sind nunmal nicht tagesaktuell und können leider nicht so schnell auf aktuellste Ereignisse reagieren wie Online-Medien – auch wenn ich zugeben muss, dass der Computer am Tisch nicht so praktisch und benutzerfreundlich im Handling ist wie die Zeitung. In dieser Situation überlege ich tatsächlich regelmäßig ob ein Tablet-Computer nicht eine sinnvolle Investition ist. Selbst im Urlaub kann ich mich über den PC prima auf dem aktuellsten Stand der Dinge halten und verpasse weder Lokalnachrichten noch Fußballergebnisse. Da wäre ein noch mobileres Gerät praktisch. Weniger zum Arbeiten, sondern viel mehr zum Surfen im Internet und zum Checken der Emails.

Zum Glück kann ich nach Feierabend komplett abschalten und muss nicht noch in meiner Freizeit bereitstehen und Mails aus dem Büro beantworten. Dennoch steht die Kommunikation per Email für mich auch privat an erster Stelle – kurz nach dem Telefonieren. Ich weiß, dass viele meiner Freunde mobil ihre Mails empfangen und so kann ich schnell ein paar Informationen oder Grüße versenden, ohne dass ich lange mit ihnen telefonieren muss. Wenn man den ganzen Tag klingelnde Telefone um sich hat, freut man sich Abends über etwas Ruhe. Seit mehr als 10 Jahren habe ich meine Email-Adresse beim selben Anbieter. Ich bin nicht zu Google oder anderen Firmen gewechselt, sondern bleibe meinem Freemail-Anbieter treu. Ich muss lediglich 1-2 Newsletter pro Woche in Kauf nehmen, sonst habe ich keine Einschränkungen. Und ich rede mir ein, dass dort meine privaten Informationen durch den bestätigten Datenschutz im Internet sicher liegen und nicht fürs Online Marketing genutzt werden. Über die Jahre hat sich sogar der Spamfilter immer besser weiterentwickelt. Früher musste ich regelmäßig nachschauen, ob neben korrupten Dateien und anderem Müll nicht zufällig auch eine wichtige Email aussortiert wurde. Nur ab und zu kommen noch überflüssige Dateien in Form von Massenmails durch. Diese wandern ungelesen in den Papierkorb. Aber in der ganzen Zeit habe ich noch keinen Virus oder Trojaner bekommen, der sich über das Mailpostfach auf meinen Computer geschlichen hat.

Zu meiner Verwunderung habe ich heute anstelle eines Newsletters meines Anbieters eine vermeintlich persönliche Nachricht erhalten, in der mir in unverständlichem Deutsch zu erklären versucht wurde, dass ich viel Spam erhalte und man auf neue, sichere Server upgradet. Dazu müsse ich lediglich Informationen runterladen. Der Link war jedoch mit einem anderen Hyperlink versehen als angegeben. Ein klassischer Fall von Phishing, denn beim Klick auf die Verknüpfung wäre ich sicherlich auf eine Seite gelangt, von der sich möglicherweise bösartige Software auf meinem Rechner installiert hätte. So leicht lasse ich mich aber nicht hinters Licht führen. Ein netter Versuch aber auch diese Nachricht wurde direkt als Junk markiert und entsorgt. So gut ich es verhindern kann bleibt mein PC virenfrei!

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Internet auf großer Fahrt

www.pcprima.de auto computerVor kurzem habe ich die Position des Pressesprechers in einem mittelständischen Unternehmen übernommen und repräsentiere somit die Firma und ihre Interessen in der Öffentlichkeit. Selbstverständlich muss auch ein entsprechender Dienstwagen her, damit ich mobil bin und zu wichtigen Terminen reisen kann. Für mich ist es das erste mal, dass ich einen eigenen Dienstwagen zur Verfügung gestellt bekomme. Das Unternehmen ist im E-Business tätig und durch den Boom des Internets sehr schnell gewachsen, daher spielt der Preis des Fahrzeugs eine untergeordnete Rolle, woraufhin ich mich direkt an den Computer gesetzt habe um einmal zu recherchieren. Zum Glück kann man am PC prima einen ersten Überblick über die verschiedenen Fahrzeuge und deren Ausstattungsmerkmale bekommen. Es ist interessant zu erfahren, welchen Einfluss technische Hilfsmittel und auch das Internet an sich auf die Automobilbranche genommen haben. Keine Firma, ja nahezu kein Automodell, das nicht in sozialen Netzwerken, zum Beispiel mit einer eigenen Fanpage bei Facebook, vertreten ist. Integrierte Schnittstellen für iPods sind längst keine Seltenheit mehr und das Auto wird immer mehr zum Multimedia-Center auf 4 Rädern.

Besonders interessant für meinen zukünftigen Firmenwagen ist die Möglichkeit, über einen integrierten Router im Fahrzeug einen mobilen Hotspot mit schneller Internetgeschwindigkeit zur Verfügung zu haben. Nicht, dass ich auf das Surfen im Internet während der Fahrt angewiesen bin, doch ich sitze häufig mit Kollegen nach der Pressekonferenz in irgendwelchen Cafés, um dort noch schnell Mailings mit aktuellen Presseinformationen und Nachberichten zu versenden. Wenn mein Wagen als Hotspot fungieren kann, umso besser. Es sind Features wie diese, die mich sehr interessieren. Unser Unternehmen lebt vom technischen Fortschritt und wir haben schon früh auf die Kraft des Social Media Networkings gesetzt. Klar, Tweets bei Twitter lassen sich gut mobil versenden, doch das Bloggen und das Versenden von Newslettern ist an einem Arbeitsplatz mit Internetzugang erst richtig benutzerfreundlich.

Ich hoffe nur, dass durch die komplette Vernetzung des Fahrzeugs, und möglicherweise auch der Fahrzeugelektronik, keine Viren oder Trojaner die sensible Technik befallen können. Nicht auszudenken, wenn die Bordelektronik durch bösartige Software ausgeschaltet wird. In heutigen Autos steckt ja so viel Elektronik und so viele Computerelemente, dass selbst Mechatroniker lange nach möglichen Fehlern suchen müssen. Früher konnte man noch selber am VW Käfer rumschrauben, heute geht ohne entsprechende Software und abgeschlossenes Studium nichts mehr.

Ich werde mich wohl für eine möglichst verlässliche Limousine der oberen Mittelklasse eines lokalen Vertragshändlers entscheiden. So kann ich mich ausführlich beraten lassen und bei Bedarf die ausgezeichnete Serviceleistung der Werkstatt in Anspruch nehmen – was hoffentlich nicht allzu häufig vorkommen wird. Und so lange die Leistung des Computers in der Bordelektronik nicht wie beim heimischen PC bereits nach dem ersten Gebrauch deutlich nachlässt und Schwachstellen zeigt, bin ich glücklich und zufrieden.

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Das Spiel mit der Angst

Erst kürzlich wurde im Fernsehen ein Bericht ausgestrahlt, in dem die perfiden Methoden der Abmahnanwälte enttarnt wurden. Um gegen Urheberrechtsverletzungen vorzugehen, verschicken unseriöse Anwälte gezielt Schreiben an Senioren oder andere Personen, die aus Angst vor Strafe den angeforderten Betrag begleichen. So wurde einer 80jährigen Dame vorgeworfen, dass sie aktuelle Popmusik aus dem Internet heruntergeladen habe. Nachweißlich besaß die Oma keinen PC und auch keinen Internetanschluss, wodurch das Surfen im Internet und auch das Runterladen von Musik oder Software unmöglich ist. Dennoch wollte der Anwalt Ansprüche wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen geltend machen. Zum Glück war die Frau skeptisch und hat die Zahlung verwehrt. Die Dunkelziffer derer die tatsächlich zahlen ist jedoch groß genug, dass sich der massenhafte Versand von Mahnungen für die Anwälte durchaus rechnet. Dabei kann man auch unbemerkt Urheberrechte verletzen.

Vor kurzem wurde mein PC mit Malware infiziert. Ein Trojaner hatte die schädliche Software unbemerkt auf meinem System installiert und der Computer wurde mit zahlreichen Computern weltweit zu einem Bot-Netzwerk zusammengeschlossen. Was genau über dieses Netzwerk getrieben wurde, lässt sich nicht nachvollziehen. Es ist jedoch gut möglich, dass über meinen PC Viren oder korrupte Dateien verschickt wurden. Ich habe lediglich gemerkt, dass die Schnelligkeit des Computers nachgelassen hatte und auch die Internetgeschwindigkeit ungewohnt langsam war. Ein Indiz dafür, dass große Datenmengen versendet wurden. Eine gründliche Säuberung des PCs brachte dann tatsächlich zum Vorschein, was ich bereits befürchtet hatte: Ein Infektion mit Malware! Mit einem speziellen Registry Cleaner konnte ich das hartnäckige Programm letztlich entfernen. Ich kann nur hoffen, dass mein PC in der Zwischenzeit nicht allzu viele Computernutzer mit überflüssigen Dateien bombardiert hat.

Gestern hatte ich eine Email in meinem Postfach, die mich kurzzeitig schwer Schlucken ließ. Der Betreff lautete „Ermittlungsverfahren bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart“. Dem Verlauf des Schreibens konnte ich jedoch entnehmen, dass es sich um ein fingiertes Anwaltsschreiben handelte welches darauf abzielte, dass man einen bestimmten Betrag über einen Bezahlservice im Internet überweist. Das Schreiben war voller Rechtschreibfehler, vor allem wurden im gesamten Text keine Umlaute verwendet. Dem Adressaten, in diesem Fall mir, bot man an, sich außergerichtlich zu einigen „um weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und anderen offiziellen Unannehmlichkeiten wie Hausdurchsuchungen und Gerichtsterminen aus dem Weg zu gehen“. Jeder müsste bei dieser Formulierung bereits hellhörig werden. Zum einen werden offizielle Schreiben niemals per Email versandt, zum anderen würde niemals ein so unseriöses Zahlungsverfahren angeboten. Wahrscheinlich ist es zusätzlich eine Phishing-Attacke, über die persönliche Bankinformationen ausspioniert werden. Man kann sicher sein, dass bei diesem Unternehmen der Datenschutz im Internet gänzlich unbekannt ist. Aber auch hier wird gezielt mit der Angst gespielt. Wahrscheinlich haben einige Empfänger dieser Email tatsächlich den angeforderten Betrag gezahlt und somit haben die Absender ihr Ziel erreicht – auch ohne bösartige Software.

Aus allen Wolken gefallen

www.pcprima.de smarter cloudWer heutzutage mit seinem Unternehmen erfolgreich am Markt vertreten sein will, muss sich immer mit den neuesten Trends vertraut machen und abwägen, ob diese auch einen Mehrwert für die eigene Firma bedeuten. Durch das Internet ist es ja durchaus für einige Branchen lukrativ, selbst ins E-Business einzusteigen und das Netz für den Direktvertrieb von Waren und Produkten zu nutzen. Moderne Shopsysteme sind benutzerfreundlich in der Bedienung und leicht zu warten. Als IT-Experte bin ich immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, die Arbeit im Unternehmen effizient zu gestalten. Auf Fachmessen wird einem allerhand Erfolg versprechendes angepriesen, doch nicht immer ist alles Gold was glänzt. Ganz aktuell sind Cloud-Systeme im Trend. Die Firmen sollen Ihre Daten auslagern, so dass keine großen Server mehr angeschafft und kostenintensiv gewartet werden müssen. Ich bin förmlich aus allen Wolken gefallen, als meine Firma an mich mit der Bitte heran trat, ein Angebot für eine solche Möglichkeit der Datenspeicherung einzuholen.

Für mich hat nicht nur im privaten Bereich der Datenschutz im Internet allerhöchste Priorität, sondern vor allem auch im Beruf. Vertrauliche Daten, sowohl Kundeninformationen als auch interne Dokumente, sollen meiner Meinung nach lokal gespeichert und nicht ausgelagert werden. Es hat einiges an Überzeugungskraft gekostet, den Vorstand davon abzubringen. Man wollte auf diese Weise Kosten sparen und dachte, dass man zudem keine Angst mehr vor Viren oder Trojaner haben müsse. Man war ernsthaft der Meinung, dass die Daten einfach vom Internet abgeschirmt in einer kleinen Wolke schweben und es dort keine bösartige Software und keine Spyware gibt, die gefährlich werden könnte. Die Daten werden genauso auf Servern gespeichert, nur halt in riesigen Rechenzentren irgendwo in der Wüste von Nevada oder sonst wo. Mir wäre es als Firma ehrlich gesagt lieber wenn ich genau weiß, wo meine Daten gespeichert sind.

Auch wenn es für mich ein größerer Aufwand ist, regelmäßig die Server zu warten und die Systeme einer Leistungsoptimierung zu unterziehen, so gibt mir der Erfolg recht. Ich kann immer schnell auf Probleme reagieren, da die Server vor Ort sind. Durch ein Raid-System mit automatischer Backup-Funktion der Festplatten sind auch kleinste Änderungen 24 Stunden lang zurück zu verfolgen. Wenn ein Mitarbeiter aus Versehen Daten löscht, kann ich diese innerhalb kürzester Zeit wiederherstellen. Cloud Computing mag gewisse Vorteile haben aber im professionellen Bereich bevorzuge ich den gewohnten Weg. Unsere Kunden wissen das zu schätzen. Wir setzen auf totale Transparenz und höchste Sicherheit für interne Daten. Zwar gibt es keinen hundertprozentigen Schutz vor Malware aber wir machen es Hackern so schwer wie möglich. Unsere Software reagiert automatisch auf Angriffe von Außen und schaltet das gesamte System beim kleinsten Registrierungsfehler in einen anderen Sicherheitsmodus. Die Computerleistung unseres Sicherheitssystems sollte zur Zeit noch ausreichend sein, um die Server vor Überwachungssoftware zu schützen. Bald wird die Leistung des PCs erneut verbessert, so dass wir uns noch besser von Angriffen schützen können. Solange ich in der Firma tätig bin, werden die Daten nicht in eine Cloud wandern!

Bildrecht

PCPrima: Darf es ein bisschen schneller sein?

Ich habe mich wieder einmal über die Internetgeschwindigkeit in meiner Wohnung aufgeregt. Seit einiger Zeit gehe ich mit meinem Computer kabellos via WLAN ins Netz um auch mal auf der Couch sitzend zu surfen und dabei nicht so gefährliche Stolperfallen im Raum zu haben. Wie oft habe ich schon den Laptop vom Tisch gerissen, weil ich am Kabel hängen geblieben bin… Internet per Funk ist also sehr praktisch – aber nur solange ich alleine im Netz bin! Letztens hatte ich Freunde zu Besuch und da sie alle paar Minuten ihr Facebook-Profil nachsehen möchten, baten Sie mich darum, das WLAN-Netz mit ihren iPhones und sonstigen Smartphones nutzen zu dürfen. Kein Problem, ich habe ja eine Flatrate.

Eigentlich sollte ich keinen Grund haben mich zu beklagen. Ich wohne in der Stadt und bin per VDSL ans schnelle Internet angebunden. Bei meinen Eltern aufm Land gibt es gar keinen brauchbaren Zugang zum Internet, bestenfalls per ISDN. Das Dorf liegt in einem „weißen Fleck“, also einem Ort, an dem die Kommunikation noch auf der Strecke liegt. Oder besser gesagt lag! Denn anstatt dort das Kabelnetz weiter auszubauen, wird das Dorf, wie 600 weitere Gemeinden bundesweit“ jetzt mit dem allerneuesten Mobilfunknetz ausgestattet! Während wir in der Stadt mit unseren Smartphones noch im UMTS-Netz mit 3G-Standard surfen, ziehen meine Eltern geschwindigkeitstechnisch bereits mit LTE und 4G-Technologie an mir vorbei! Die sind im Mobilfunknetz jetzt also schneller als ich zu Hause bei guter Funkverbindung! Letztens haben Sie mich per Skype angerufen als sie einen Ausflug ins Grüne gemacht haben und mir einfach mal die schöne Landschaft zeigen wollten. Kein ruckeln, kein holpern und allerbeste Sprachqualität. Ich war echt neidisch. Nicht nur auf die gute Internetgeschwindigkeit sondern vor allem auf die Natur, denn ich hockte in meinem Zimmer mit Ausblick auf den Betonklotz gegenüber.

Ich finde es immer faszinierend und erschreckend zugleich wenn ich den technischen Fortschritt betrachte. Früher waren aus heutiger Sicht langsame Computer das absolute Nonplusultra und gleichzeitig waren Begriffe wie Datenschutz im Internet oder Soziale Netzwerke völlig unbekannt. Und niemand wäre auf die Idee gekommen so viele Informationen über sich preiszugeben. Meine Eltern erzählen mir immer wieder wie sie damals gegen die Volkszählung auf die Straße gegangen sind. Heute müsste der Staat ja nur einmal bei Facebook reinschauen, haha…

Im Grunde bin ich aber absoluter Freund des Fortschritts. Die Schnelligkeit des Computers erlaubt es mir, Abends meine verpassten Serien über das Internet anzusehen und mir sogar längst vergessene TV-Relikte aus meiner Kindheit zu besorgen. Erinnert sich noch irgendjemand an die Fraggles? Die habe ich nämlich in den Tiefen des Netzes wiederentdeckt und auf meinem Facebook-Profil gepostet. Meinen Freunden gefällts und mir erst recht.

Interessantes zum Thema Computer und Internet gibt es auch bei PCPrima!